Hochdruckreiniger Test : Hochdruckreiniger Test

Der Hochdruckreiniger Test von  „Selbst ist der Mann“

Der Hochdruckreiniger Test von „Selbst ist der Mann“ zeigt, dass beim Einsatz auf verunreinigten Betonflächen ein hoher Druck allein nicht das Entscheidende ist. Vielmehr kommt es auf die optimale Kombination von eingesetzter Wassermenge und Wasserdruck an. Nur so lassen sich starke Verschmutzungen und hartnäckiger Dreck gründlich entfernen.

Bei besonders großen Flächen empfiehlt es sich, den durch die Düse ausströmenden Wasserstrahl durch manuelle Einstellung breitflächig austreten zu lassen. Tritt das Wasser mit einem entsprechend starken Druck aus, leidet die Abtragsleistung dabei keineswegs. Als Anwender erkennen Sie bereits am Rückstoß der in der Hand gehaltenen Reinigungslanze, ob der zum Einsatz gebrachte Wasserstrahl mit ausreichend Druck austritt.

Der zu entfernende Schmutz wird durch die Aufprallenergie der Wassertropfen des Reinigungsstrahls vom Untergrund gelöst und beseitigt. In dem von „Selbst ist der Mann“ durchgeführten Vergleichstest konnten die Geräte der Firmen Kärcher, Stihl und Nilfisk Alto mit dem größten Druck überzeugen, dicht gefolgt von den Geräten der Firma Bosch. Bei all diesen Geräten handelt es sich mit jeweils rund 200 Euro um die teuersten Geräte in dem durchgeführten Test. Die hohen Anschaffungskosten werden jedoch durch hervorragende Reinigungsleistungen relativiert.

Der Kärcher K3.66M als Testsieger beim Hochdruckreiniger Test

Als Testsieger wurde der Kärcher K3.66M gekürt. Mit einem Aktionsradius von mehr als 10 Metern, einer komfortablen Bedienung und dem integrierten Reinigungstank für eine effektive Vorreinigung konnte dieses Gerät auf ganzer Linie überzeugen. Für die Vorreinigung benötigt der Kärcher K3.66M keinerlei Umbau, allein durch einfaches Umschalten der Reinigungslanze ist der Einsatz für solche Reinigungsarbeiten möglich. Alle Zubehörteile sind direkt am Gerät untergebracht, ebenso wie der aufgerollte Druckschlauch und die Zuleitung.

Zweiter Platz für ein Gerät von Stihl beim Hochdruckreiniger Test

Den zweiten Platz beim Hochdruckreiniger Test belegte das Gerät von Stihl. Auch bei diesem Gerät sind alle Zubehörteile nahezu komplett am Gerät befestigt, jedoch verfügt es nicht über einen Reinigungsmitteltank. Der Einsatz des Reinigungsmittels wird hier durch Montage einer speziellen Düse mit Vorratsbehälter an der Reinigungslanze realisiert. Der Aktionsradius ist mit 14 Metern größer als der des Testsiegers, die Reinigungsleistung wurde jedoch durch die Testpersonen etwas schlechter bewertet als die des Testsiegers.

Beim Hochdruckreiniger Test belegte das Gerät von Nilfisk-Alto den Dritten Platz

Den dritten Platz im Test belegte das Gerät von Nilfisk-Alto. Bei diesem Hochdruckreiniger hatten die Testpersonen Probleme mit dem Aufrollmechanismus für den verwendeten Druckschlauch. Als ganz hervorragend hingegen wurde die Reinigungskraft des Gerätes eingestuft.

Das Gerät von Bosch belegte mit einem geringeren Aktionsradius und einer geringer bewerteten Reinigungsleistung den vierten Platz im Test. Als positiv wurden bei diesem Gerät der eingebaute Reinigungsmitteltank und die einfache Handhabung bewertet. Das preiswerteste Gerät im Test ist der Herkules HD 130 TR, der mit einem großen Zubehörset überzeugen konnte.

Die ergonomische Handhabung dieses Geräts schnitt jedoch im Vergleich zu den anderen Geräten schlecht ab. Die Geräte CMI, aus dem Obi-Baumarkt, und Challenge belegten die letzten beiden Plätze im Test. Beide Geräte wiesen eine sehr schlechte Verarbeitungsqualität auf. Das Gerät von Obi besitzt einen zu kurzen Druckschlauch und hat keine sinnhafte Aufbewahrungsmöglichkeit für die Reinigungsmittel. Darüber hinaus wurde der Dauertest nicht bestanden und die Bedienungsanleitung lag nur in englischer Sprache vor. Auch die reichliche Zubehörausstattung konnte den Geräten nicht zu besseren Ergebnissen bei diesem Hochdruckreiniger Test verhelfen.

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